Archiv der Kategorie: Geschichten

Versöhnung

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Ich habe mich versöhnt – mit meiner Umpolung auf die rechte Hand …

Denn ich genieße auch meine dadurch erreichte Beidhändigkeit, z. B. bei der Nagelpflege oder handwerklichen Tätigkeiten. Dabei fällt mir oft der viel  zitierte Satz meiner Großmutter ein: „Für  ebbas isch es allat und für als isch es nie“ – 🙂 wie wahr…

Heute an Lichtmess – Imbolc ,was die Zeit der Reinigung und des Neuanfangs symbolisiert, ist für mich ein guter Zeitpunkt die negativen Ereignisse meiner Händigkeits-Umerziehung loszulassen und mich über die neue Kreativität durch meine begonnene Rückschulung zu freuen.

Die Bäume – die Mittler zwischen Himmel und Erde –  sind meine Therapeuten und werden mir dabei helfen, kraftvoll in neue Dimensionen zu gehen.

Ich wünsche uns allen in dieser Zeit der Neuorientierung das RICHTIGE  zu erkennen und dankbar anzunehmen.

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Ein ganzes Jahr …

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Vor genau einem Jahr, hat sich mein Körper „ schlagartig“ entschieden seine pseudo Rechtshändigkeit aufzugeben. Bis das in mein Bewusstsein gedrungen ist, ist ein halbes Jahr vergangen. In dieser Zeit habe ich viele körperliche Funktionen nach und nach verloren bzw. wurde mit massiven Einschränkungen konfrontiert.

Schwimmen ging gar nicht mehr, sprechen war schwierig, sehen ein Durcheinander, beim gehen habe ich die Füße ständig verwechselt, beim Radfahren war ich unsicher und vor allem das Schreiben mit rechts war mir nicht mehr möglich, genauso wie die „klassische“ Besteck-Haltung und noch viele Dinge mehr. Meine Ärztin fragte mich später einmal. warum ich nichts zu ihr gesagt habe…weil ich es selber nicht wahrhaben wollte.

Aber nachdem durch mein „Schreib-Erlebnis“ auf der Bank alles ins Rollen kam, konnte ich diese Blockaden und Ausfälle, auch mit Hilfe von Frau Dr.Sattler,  verstehen. Seitdem bin ich ständig dabei ZU VERSTEHEN und die nötigen Kräfte auf NATÜRLICHEM Weg aufzubauen.

Als ich neulich im Buch von Prof. Dr. Andreas Michalsen gelesen habe „ Bluthochdruck ist weniger eine Krankheit, sondern ein Symptom für eine ÜBERFORDERUNG des Körpers“ war mir die Reaktion meines Körpers klar.

Ich bin dankbar für dieses Jahr.

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Rückschulung – ein Experiment mit dem Gehirn

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Die Rückschulung der Händigkeit auf die dominante Hand – ein Experiment mit dem eigenen Gehirn und der eigenen Psyche… da ist es wohl! Nach vier Monaten bewusster Rückschulung, d.h. in erster Linie schreiben mit links, fühle ich mich immer wieder im völligen „Niemandsland“ und auf einer Gefühls-Achterbahn sowie im psychischen Chaos. Unbewusst lande ich in meiner kräftezehrenden blockierender Rechtshänderzeit! Dann aber stabilisiert sich wieder das Gefühl der Befreiung, neue Kräfte kommen und Klarheit macht sich breit. Es bleibt spannend!

Morgen an Wintersonnwend in der längsten Nacht des Jahres, in der HOCH-Zeit des Dunkels, kehrt aber auch das Licht zurück. Für mich ein symbolischer Einstieg in eine neue Zeit…Es ist auch der Anfang der Rauhnächte Das Licht ist zurück, die die Lücke im Kalender schließt. Raus aus dem Gewohnten in eine ganz persönliche Zeit für jeden von uns. Frohe Weihnachten und inspirierende Raunnächte

Ich wünsche uns Allen eine glückliche und friedliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in DAS NEUE JAHR, möge uns die Magie dieser besonderen Zeit berühren.

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Musterschülerin

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Ein typisches Merkmal Umgepolter ist, dass sie in der Schule gute Leistungen bringen, wenn der Lehrer sensibel und verständnisvoll ist, dann lernen diese Kinder oft „für den Lehrer“. So auch bei mir! Ab der 5. Klasse habe ich meinem Widerstand aufgegeben und wurde eine brave Musterschülerin, da meine Lehrerin eben diese verständnisvolle Person war. Jedoch nicht lange, dann habe ich mein „Kriegsbeil wieder ausgegraben“

Bereits mit 14 Jahren begann ich eine kaufmännische Lehre und von da ab ging es mit meinen schulischen Leistungen steil bergab, was zu einem halbjährlichen Zeugnis-Spißrutenlaufen bei meinem obersten Chef geführt hat. Auch musste ich ständig beim Abteilungsleiter antreten, weil ich frech und vorlaut war. Genauso habe ich mich den Lehrern in der Berufsschule gegenüber verhalten.Kurz vor der Kaufmanngehilfenprüfung habe ich wieder alle meine KRÄFTE aktiviert bzw. in die linke Gehirnhälfte „gepumpt“ und habe es auch gut hingekriegt.

Heute kann ich das alles, dank der Informationen, die ich in den Büchern von Frau Sattler und Frau Neumann gefunden habe, verstehen und ich bin sehr dankbar, dass ich nach vielen Jahren den Schlüssel für manches unverständliche Verhalten gefunden habe.

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Das Trauma der Umerziehung

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Ich ahne, wie es dem kleinen lustigen blonden Mädchen erging, als es zum ersten Mal mit der Strenge des Lehrers in der Schule konfrontiert wurde. Zum großen Teil habe ich die Umschulung der Schreibhand ausgeblendet, aber manche Erlebnisse beschäftigen mich bis heute und bringen mich immer wieder zum Weinen. Mein inneres Kind meldet sich sehr oft und ich weiß, dass ich da ansetzen muss, um wirkliche Befreiung von den Verletzungen der Vergangenheit zu erfahren.

Das gravierendste Erlebnis, an das ich mich erinnern kann: Als mir der Lehrer Haare ausgerupft hat. Als meine Mutter mich am nächsten Morgen frisieren wollte um meine langen blonden Haare zu Zöpfen zu flechten, hat sie mit Entsetzen eine dicke Strähne ausgekämmt und wollte wissen, was da passiert ist. Sehr zögerlich habe ich es ihr erzählt. Was sie veranlasste mit den Haaren – ich sehe heute noch den Umschlag vor mir, in den meine Mutter die Haare steckte  – zu meinem Lehrer zu gehen. Ich kann mich nur noch an die Aussage meiner Mutter erinnern, dass der Lehrer „leichenblass“ geworden sei.

Heute habe ich Mitgefühl mit Dr.Trost, MUSSTE er doch einem kleinen störrischen linkshändigem Mädchen das Schreiben auf rechts beibringen. Damals wusste man noch wenig vom Phänomen der Linkshändigkeit.

Mein Mitgefühlt gehört heute aber auch der Schwester Immaculata, meiner Handarbeitslehrerin, die mir mit „aller Gewalt“ das Sticken mit rechts vermitteln WOLLTE, was ihr aber nicht gelungen ist.

Ich habe mich zu einem frechen Kind entwickelt, das die Mitschüler/innen auch verhauen hat. Wohl deshalb, weil ich diese Maßregelungen verstanden habe.

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Spontan entschieden und begeistert begonnen…

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Spontan entschieden und begeistert begonnen…

so steht es in dem Buch von Marina Neumann. Und genauso erging es mir nach meinem Erlebnis auf der Bank. Hat mich doch mein Körper intuitiv auf den Weg der Rückschulung meiner umgepolten Händigkeit geführt, was augenblicklich ein Gefühl von Befreiung verursacht hat.

Meine Freundin Franziska hat es auf dem Punkt gebracht mit ihrer Aussage, dass ein umgepolter Linkshänder wohl ständig auf einer Umleitung ist. Und genauso ist es! „Um rechtzeitig anzukommen muss man sehr viel Kräfte und Druck ausüben, und manches bleibt einfach auf der Strecke“. Dieser permanente Kräfteaufwand hat bei mir nicht nur zu erheblichen gesundheitlichen Problemen geführt, sondern auch auf meinen NEUEN WEG.

Deshalb ist es mir ein großes Anliegen auf diese Thematik aufmerksam zu machen, da es viel zu wenig bekannt ist. Nach Einschätzung von Experten ist die Hälfte der Menschen Linkshänder und viele wissen gar nicht, dass sie umgepolt sind bzw. sich selber umgepolt haben.

Die Natur hat uns „eingerichtet“ und jede Gehirnhälfte hat ihre Aufgaben, die man nicht durch erzwungenes Umschulen zu einer möglichen Beeinträchtigung im Lern- und Leistungsbereich sowie in der Persönlichkeitsentwicklung kommen lassen sollte.

Die Bücher von Dr. Johanna Barbara Sattler „Der Knoten im Gehirn“ und Marina Neumann „Natürlich mit links“sind für mich sehr aufschlussreich.

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Wir sind Erde

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Wir sind Erde… diese drei Worte und ihre Bedeutung durfte ich am Sonntagabend wieder einmal ganz intensiv bei einer Neumond- Meditation im Bauch der Erde erfahren. Bereits in der Dämmerung machte ich mich mit meiner Schwester von Obermaiselstein zur naheliegenden Sturmannshöhle auf den Weg um uns mit Heike zu treffen, die uns zu diesem Erlebnis eingeladen hat. Zunächst war die Dunkelheit und Stille an diesem Ort fast beängstigend. Aber die Höhle hat uns lichtvoll und beruhigend empfangen, so dass wir bis zum „ Drachenplatz“ hineingehen konnten. Dort haben wir bei einer wunderbaren Meditation den Herzschlag und die schützenden Schwingungen unsere Mutter- Erde  erlebt.

Bei solchen Ritualen spüren wir ganz besonders die Verbindung und Einheit zu unserer Erde und können mit Fug und Recht sagen: Ich bin in der Erde; die Erde ist in mir; ich und die Erde sind eins!

„Durch seinen Leib ist der Mensch in die gesamte Schöpfung eingeästet wie die Zweige in den Baum. Und umgekehrt ist alle Kreatur in ihm angelegt, sozusagen in ihm eingezeichnet“.

Das erklärt Sr. Cäcilia Bonn  zum Bild „Kosmosmensch“ der Hildegard von Bingen

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Gardasee

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Der Gardasee  in Oberitalien ist eingebettet in grandiose Bergmassive. Geschaffen von der letzten Eiszeit durch den Rhätischen Gletscher ist er ein begehrtes Urlaubsziel gerade auch für Sportler.

Am vergangenen Wochenende durfte ich in dieser faszinierenden Landschaft, bei einem Traumwetter – es hätte schöner nicht sein können – meine Tochter Martina zum „ Garda-Trentino-Halfmarathon „ begleiten.

In dieser wunderschönen Kulisse, spürte man bereits einen Tag vorher die Besonderheit eines Wettkampfes. Die Freude und die Erwartung jedes einzelnen Teilnehmers hat den 17.000-Seelenort Riva del Garda, der schon von den Römern besiedelt wurde, eine große Lebendigkeit verliehen.

Als es dann am Sonntagmorgen zum Start ging, hat nicht nur die Sonne geballte Energie verbreitet, sondern auch die Freude der Läufer und das Mitfiebern der Zuschauer einen wellenartigen Impuls der Begeisterung ausgelöst. Diese Atmosphäre hat auch Martina einen Traumlauf beschert.

Als am nächsten Tag die meisten Marathonläufer und ihre Begleiter wieder abgereist waren, hat die Natur wieder Oberhand gewonnen. Die Schönheit von diesem Fleckchen Erde, strahlte eine Ruhe und Stärke aus, die wir bei einer Fahrradtour auf den Spuren der Laufstrecke genießen durfte. Zwar waren die Energien des Wettkampfes noch spürbar, aber der Ausdruck: „die Seele baumeln lassen“, das konnten wir erfahren.

Wie sehr die Natur auch von den Schwingungen der Menschen geprägt wird und wie unterschiedlich das Empfingen an ein und demselben Ort sein kann, hat sich in dieser kurzen Zeit gezeigt.

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Disclaimer: Diese Reise wurde von Garda Trentino und dem Garda Trentino Halfmarathon-Veranstalter organisiert. Ich bedanke mich ganz herzlich für diese tolle Reise, meine Meinung und Begeisterung sind davon aber unberührt.

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