Die Ulme

Die Ulme stirbt aus… Ein stattlicher Baum der eine Größe von 30 Metern und ein Alter von bis zu 400 Jahres erreichen kann, den soll es bald nicht mehr geben? Die Ulme gilt als Sinnbild für Trauer und Tod. Im alten Griechenland war die Ulme dem Götterboten Hermes geweiht. Die beflügelten Ulmenfrüchte sollten die Seelen begleiten, die von Hermes vor den Weltenrichter geführt werden.

Ist es möglich dass die Ulme stirbt, weil wir ihren Auftrag nicht würdigen oder sogar ignorieren? In unserer Kultur gehört das Sterben nicht zum Leben, mit Tod und Trauer können wir schlecht umgehen. Was lassen wir Menschen doch alles mit uns machen, damit wir unser Leben verlängern können! Anstatt sich dem natürlichen Kreislauf hinzugeben und zu akzeptieren, dass ALLES kommt und geht – so wie die Natur es uns vorlebt – und wir nicht verloren gehen, plagen wir uns mit der Todes-Angst.

Wenn wir eine liebevolle und freundschaftliche Beziehung zur Ulme pflegen und uns innerlich mit ihr verbinden, ihr Seinsprinzip anerkennen KÖNNTEN WIR SIE DANN RETTEN? Diese Vision gefällt mir – ich habe auch schon eine Ulme gefunden und mit ihr Kontakt aufgenommen :-). Habt ihr nicht auch Lust zu diesem Expertiment?

Ulme in Franken – zwischen Langenzenn und Fürth

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